Umbau und Erweiterung Krankenhaus Bozen

Wettbewerb 2000 - 1.Preis Das Krankenhaus Bozen wird als eigenständiges Feld innerhalb der umgebenden Kulturlandschaft definiert, das sich mit klar ablesbaren Kanten von den Grünbereichen abgrenzt, und als Klinikquartier eine eigene, der Bedeutung des Krankenhauses entsprechende Identität entwickelt.

Die Setzung von Gebäudegruppen innerhalb des Klinikquartiers in Ergänzung zum bestehenden Krankenhaus lässt Freiräume unterschiedlicher Prägung entstehen und sorgt für einen starken Grünbezug der Erweiterungsbauten. Gliederung und Höhenentwicklung der Neubaumodule sind moderat und überschaubar und schaffen zusammen mit Belichtung und Durchgrünung eine patientenfreundliche Atmosphäre.

Die Wege der Patienten und Besucher im Krankenhaus sind klar strukturiert und einfach auffindbar: vom Platz mit Bushaltestelle und Tiefgarage gelangt man durch den Haupteingang in die Magistrale, eine natürlich belichtete und durchgrünte Erschließungshalle, die mit Information, Läden und Bars das einladende und belebte Zentrum der Klinik bildet.

Krankenhaus und Stadt gleichen sich. Der Einsatz der städtebaulichen Parameter von Funktion, Erschließung und Raum für das Konzept eines Krankenhauses führt zu vertrauten Bildern und fördert die Aneignung.

Lage und Zuordnung von Funktionen berücksichtigen neben der reinen Funktionalität aktuelle strategische Prioritäten, mögliche Veränderungsperspektiven und wirtschaftliche Realisierungsabfolgen.