Sporthalle am Friedrich-Eugens-Gymnasium Stuttgart

Gutachterverfahren 2006 – 1. Preis Die Sporthalle des Friedrich-Eugens-Gymnasiums nimmt zusammen mit dem Bolzplatz die Baulinie der Johannesstraße auf. An der Lindenspürstraße endet der Bolzplatz in Fortsetzung der den Straßenraum prägenden Vorgartenzone. Der Bolzplatz wird von einem begrünten Ballfangzaun umschlossen, um zum einen die städtebaulich wichtige Blockecke zu markieren und um zum anderen dieses Element gleichzeitig in die Grünzone an der Lindenspürstraße einzubinden.

Als Außenbekleidung für die Sporthalle werden lichtgraue Keramikfliesen vorgeschlagen. Dazu treten Tür- und Fensterprofile in Reinweiss in Kontrast. Damit bezieht sich die Sporthalle auf die Materialität der Schulfassade, entwickelt diese aber weiter zu neuer Identität, die auch mit den benachbarten Putzgebäuden in der Johannesstraße gut harmoniert.

An der nördlichen Ecke der Sporthalle markiert eine großzügige Verglasung den Eingang. Von hier aus entwickelt sich ein Foyer entlang der Sporthalle bis zur Westfassade des bestehenden Schulgebäudes. Bei der Passage wird man vom Schriftzug FRIEDRICH EUGEN begleitet.

Die Sporthalle erhält ein gefaltetes Dach, dessen Glasbänder eine blendfreie Belichtung von Norden gewährleisten. Die Höhe der Elemente wird durch den Träger definiert, der die Halle überspannt. Durch die entstehenden Hauben wird die Fassade zur Johannesstraße hin gegliedert.