Diakonie-Klinikum Hamburg

Wettbewerb 2005 – 1.Preis Das Konzept strebt eine gute Einbindung des Diakonie-Klinikums in das Quartier an, ohne auf die Ausprägung einer eigenen Identität zu verzichten. Das Diakonie-Klinikum und der Praxenpark bilden eine Bebauungsspange, die sich präzise zwischen die Wohnbebauung an der Hohen Weide und den Komplex des Eimsbütteler Turnverbandes einfügt. Innerhalb der Bebauungsspange wird ein Platz ausgebildet, der das Klinikum und den Praxenpark erschließt und die zurückliegende Sporthalle einbindet. Der Platz bietet Besuchern und Anwohnern eine Möglichkeit zum Treffen und Verweilen. Zwischen dem Klinikum und dem Sportpark entsteht eine Grünzäsur mit einem Fußweg, der von der Bundesstraße zu den Sporteinrichtungen und zum Hallenbad Kaifu führt. Hallenbad, Sporthalle und Sportflächen erhalten damit eine eigene Erschließung.

Das Klinikum umfasst einen Untersuchungs- und Behandlungsbereich mit Zentren für Herz-, Gefäß-, Stoffwechsel- und Lungenerkrankungen, Viszeralerkrankungen, Unfallmedizin, Altersmedizin und Frauenmedizin, die im Erdgeschoss entlang einer gut belichteten Magistrale organisiert sind. Der Pflegebereich mit 385 Betten in den Obergeschossen gewinnt durch seine mäanderförmige Gliederung vielfältige Belichtungs- und Ausblicksmöglichkeiten.

Im Klinikum wird der Weg von Patienten und Besuchern vom Haupteingang aus geradlinig und leicht überschaubar ausgebildet. Der Weg von gehfähigen und liegenden Patienten wird getrennt. Eine natürlich belichtete Magistrale mit Ausblick ins Grüne erschließt alle Ambulanzbereiche und führt zu den Aufzugsgruppen.

Die umgebende Bebauung wird durch dunklen Klinker geprägt. Um diesen sehr homogenen Gesamteindruck zu bewahren, wird für das Diakonie-Klinikum eine Klinkerfassade vorgeschlagen, deren Bänderform den Mäander der Grundfigur thematisiert.