Dreifeld-Sporthalle Hamburg

Wettbewerb 1. Preis und Auftrag Neubau einer Dreifeld-Sporthalle mit Räumen für Gymnastik, Kraft- und Konditionstraining in Verbindung mit Außensportflächen: großes Spielfeld, kleines Spielfeld, Beach-Volleyballfelder

Das Konzept strebt eine gute Einbindung der Baukörper in das Quartier an, ohne auf die Ausprägung einer jeweils eigenen Identität zu verzichten. Diakonie-Klinikum und Praxenpark bilden eine Bebauungsspange, die sich präzise zwischen die Wohnbebauung an der Hohen Weide und den Komplex des Eimsbütteler Turnverbandes einfügt. Innerhalb der Bebauungsspange wird ein Platz ausgebildet, der das Klinikum und den Praxenpark erschließt und die zurückliegende Sporthalle einbindet. Zwischen dem Klinikum und dem Sportpark entsteht eine Grünzäsur mit einem Fußweg, der von der Bundesstraße zu den Sporteinrichtungen und zum Hallenbad Kaifu führt. Hallenbad, Sporthalle und Sportflächen erhalten damit eine eigene Erschließung.

Die Sporthalle wird über zwei separate Eingänge, die sich am Weg zwischen Kaifu-Bad und Sporthalle befinden, erschlossen. Die Erschließungsfläche ist minimiert, um ein Maximum an Nutzfläche zu ermöglichen. Die Nutzung gliedert sich in eine dreiteilige Halle und eine dreigeschossige Nebenraumspange, die an der südwestlichen Längsseite der Halle angeordnet ist. Auf Hallenniveau sich in der Nebenraumspange die Geräteräume und diverse Nebenräume angeordnet. Über die beiden Treppenhäuser werden die Obergeschosse erschlossen. Im 1. OG befinden sich die Umkleidebereiche, die in vier separate Umkleiden pro Eingangsbereich gegliedert sind. Im 2. OG sind drei große Gymnastikräume zur Nutzung durch den ETV untergebracht. Einer dieser Gymnastikräume kann auch als Kraft- und Konditionsraum genutzt werden. Das Untergeschoß nimmt die Technikräume und eine Tiefgarage auf, die sich unter den Sportfeldern bis zur Bundesstraße erstreckt.

Fotografien:
Jochen Stüber

BGF:2.630 m²
PLANUNG:2005-2007
REALISIERUNG:2014