Neubau Operatives Zentrum Chirurgie
Universitätsklinikum Dresden

Wettbewerb 1. PeisNeubau einer Klinik mit 6 OP-Bereichen stationär und ambulant, 8 Tagespflegebetten, Intensivstation mit 28 ITS Betten, 150 Allgemeinpflegebetten, Viszeral-, Thorax-, Gefäß- und Unfall-/ Wiederherstellungschirurgie, Neurochirurgie, Chirurgische Endoskopie und Sonographie, Radiologische Diagnostik und Neuroradiologie, Transfusionsmedizin, Tagespflege und Klinische Forschung.

Für die Weiterentwicklung der Medizinischen Akademie Dresden zum Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Technischen Universität wurde 1993 ein Gesamtkonzept entwickelt, das Standorte für Kliniken und Institute, sowie für Grün- und Freiflächen aufweist. Teil dieses Konzeptes ist das Operative Zentrum, dessen Neubau mit einem bestehenden OP-Trakt und einem später zu sanierenden Bettenhaus eine Einheit bildet.

Die bauliche Gliederung des Neubaus entspricht der funktionalen Ordnung. Die Untersuchungs-bereiche bilden kammartig ausgeformte, rot verputzte Sockelbauten. Der Pflegetrakt legt sich als transparente Spange darüber und wird vom metallischen Kubus des Labortrakts ergänzt. Den oberen Abschluss des Gebäudes bildet die abgehobene Plattform des Hubschrauberlandeplatzes. Die eingesetzten Elemente und deren Maßstäblichkeit korrespondieren mit dem bestehenden Bettenhaus, dem sich der neue Pflegetrakt präzise gegenüberstellt.

Das städtebaulich-funktionale Zusammenrücken des Operativen Zentrums eröffnet die Chance, den angrenzenden Grünraum zu schonen, der sich als großer Patientengarten mit den Parkanlagen im Umfeld der historischen Pavillongebäude verbindet.

Fotografien:
Holger Münzberg

BGF:21.481 m²
PLANUNG:1997-2002 in ARGE mit Hoppe Sommer Planungs GmbH
REALISIERUNG:1999-2002
FERTIGSTELLUNG:2002